Magnetresonanztomographie

Die MRT, auch "Kernspintomographie" genannt, ist ein hochmodernes Diagnoseverfahren, welches ohne Anwendung von Röntgenstrahlen Bilder des menschlichen Körpers erzeugt und krankhafte Veränderungen sichtbar macht.

Leiden Sie unter Raumangst (Platzangst)? Beträgt Ihr Körpergewicht über 130kg? Falls dies auf Sie zutrifft, können wir Sie im MRT in Limburg und Weilmünster nicht untersuchen. Stattdessen können wir Ihnen eine Untersuchung in unserem offenen MRT am Standort Weilburg anbieten. Herzlich Willkommen!

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Allgemeine Informationen und Voraussetzungen zur Durchführung der MRT

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Untersuchungsangebote

Zentrales Nervensystem

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Gefäßsystem (MR-Angiographie)

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Gelenke, Wirbelsäule

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Bauchorgane

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Prostata (Multiparametrische MRT der Prostata)

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Weibliche Brust (MR-Mammographie)

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Ablauf der MRT Untersuchung

Die MRT wird zumeist in Rückenlage durchgeführt und dauert in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten. Um zu einem bestmöglichen Ergebnis zu kommen, müssen Sie dabei ruhig liegen bleiben. Der Kernspintomograph macht während der Aufnahme laute Geräusche – Sie bekommen daher Schallschutzkopfhörer, wahlweise mit Musik. 

 

Auf was müssen Sie achten? 

Die MRT-Untersuchung ist ein Untersuchungsverfahren, das Bilder mithilfe von starken Magnetfeldern erstellt. Entfernen Sie daher bitte vor jeder Untersuchung Ihre Uhr, Schmuck, Gürtel, Geldbörse oder sonstige magnetische Gegenstände an Ihrem Körper oder Ihrer Kleidung. Die meisten modernen Metallimplantate (Knochenprothesen, Schrauben, Stents) stellen kein Hindernis für eine MRT-Untersuchung dar. Von bestimmten Herzschrittmachern oder künstlichen Herzklappen gehen ebenfalls keine Gefahren für den Patienten aus. Es gibt jedoch einige wenige Implantate, die Schaden nehmen können und eine MRT Untersuchung verbieten.

Bitte sprechen Sie daher vorher mit uns, wenn Sie Metall oder -Implantate im Körper haben! 

 

MRT mit Kontrastmittel

Die in der MRT verwendeten Kontrastmittel enthalten kein Jod und sind sehr gut verträglich. Sie sind notwendig für viele Gefäßdarstellungen oder helfen bei der Einschätzung von entzündlichen oder bösartigen Veränderungen. Von uns werden ausschließlich „sichere“ MR-Kontrastmittel der neusten Generation verwendet (makrozyklische Kontrastmittel).

 

Sehr selten treten Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen auf, die mit einem Gegenmittel rasch behandelt werden können. Falls Sie eine bekannte Kontrastmittelunverträglichkeit haben, weisen Sie uns bitte darauf hin.

 

MR-Kontrastmittel dürfen nur bei Nierengesunden Patienten verwendet werden, daher ist die vorherige Bestimmung des Serum-Kreatinin Wertes aus dem Blut notwendig. Dieser Wert darf maximal 4 Wochen alt sein. Wir teilen Ihnen bei der Terminvergabe mit, ob Sie für Ihre Untersuchung einen Kreatinin-Wert bei Ihrem Arzt bestimmen lassen müssen.

 

Schwangerschaft und Stillende

Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel können grundsätzlich im MRT untersucht werden. Im ersten Schwangerschaftsdrittel kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden. Schwangere erhalten grundsätzlich kein Kontrastmittel. In der Stillzeit ist dies in Ausnahmefällen möglich. Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie eine Schwangerschaft nicht ausschließen können oder Sie stillen.


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Die MRT bietet durch Ihren exzellenten Weichteilkontrast optimale Voraussetzungen, um Gehirn und Rückenmark abzubilden und Störungen in Aufbau und Funktion darzustellen. So können zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder bösartige Erkrankungen zuverlässig erkannt werden. Hochauflösende Zusatzuntersuchungen können Nerven und kleinste Gefäße im Millimeterbereich darstellen.

 


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Die MR-Angiographie ist eine hoch-genaue, schmerzlose Untersuchungsmethode, um Gefäße im Kopf-Hals Bereich, am Körperstamm (Hauptschlagader) oder an Armen und Beinen darzustellen. Somit können krankhafte Gefäßveränderungen, wie zum Beispiel Einengungen (Stenosen) oder Erweiterungen (Aneurysma) gefunden und bezüglich ihrer Schwere exakt beurteilt werden. Da sie ohne Strahlung auskommt, eignet sie sich auch hervorragend als Vorsorgeuntersuchung.


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Die MRT ist eine zuverlässige, nicht invasive Methode bei der Diagnostik orthopädischer oder rheumatischer Erkrankungen der großen und kleinen Gelenke. Sie kann Verletzungen von Muskeln und Bänder nachweisen und krankhafte Gelenkveränderungen darstellen und Ihrem Arzt bei der Wahl der Behandlung entscheidend Hilfe leisten.

Im Bereich der Wirbelsäule kann die MRT wichtige Weichteilstrukturen sichtbar machen: Die Beurteilung von Bandscheiben, Bändern und Nerven ist exakt möglich. Daher ist die Methode bestens geeignet, um zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall oder eine Einengung des Rückenmark-Kanals (Spinalkanalstenose) oder entzündliche Veränderungen der Wirbelsäule zu diagnostizieren.


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Die MRT steht bei der Diagnostik von Erkrankungen des Bauchraumes in Konkurrenz zur Computertomographie. Insbesondere bei Spezialuntersuchungen von Leber und Gallengängen (MRCP) oder bei der Abklärung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und Nieren ist die MRT hervorragend geeignet. Bei der Diagnostik chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder bei Erkrankungen der Beckenorgane ist die MRT der CT überlegen (Sellink-MRT).


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Die multiparametrische MRT der Prostata ist eine moderne Untersuchungsmethode, um bösartige Veränderungen sicher darzustellen. Sie kann bei Karzinomverdacht (z.B. erhöhtem PSA-Wert) Ihrem Urologen helfen: Einmal, um einen Tumor auszuschließen, oder aber um ein tumorverdächtiges Areal anzuzeigen, welches mittels Probeentnahme (Biopsie) zielsicher abgeklärt werden sollte. Die Untersuchung wird entsprechend aktueller Leitlinien ausgewertet und beurteilt (PI-RADS V2.1).

Die aufwändige mpMRT der Prostata ist in der geltenden Gebührenordnung leider noch nicht enthalten und daher keine generelle Kassenleistung für gesetzlich versicherte Patienten (Kassenpatienten). Im Rahmen einer Einzelfallentscheidung kann jedoch der Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für die Untersuchung. Weitere Informationen erhalten Sie hier.


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Die MR-Mammographie ist eine Untersuchung der weiblichen Brust im Kernspintomographen. Sie arbeitet ohne Röntgenstrahlen, ist schmerzfrei und äußerst präzise. Millimetergenau wird die Brust auf gut- oder bösartige Veränderungen untersucht. Die MR-Mammographie wird zur Abklärung bei Problemfällen eingesetzt, bei der Tumornachsorge oder aber bei der Brustkrebs-Vorsorge von Hochrisikopatientinnen eingesetzt. Weiterhin ist sie für die Beurteilung von Brustimplantaten bestens geeignet.

Für gesetzlich Versicherte Patienten ist die MR-Mammographie bei bestimmten Einsatzgebieten Kassenleistung und wird von Ihrer Krankenkasse übernommen. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für die Untersuchung. Weitere Informationen erhalten Sie hier.


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